So nutzt Du den Rechner
Der Rechner schätzt die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf. Stell dafür oben ein:
- Kaufpreis: Der beurkundete Kaufpreis der Immobilie.
- Grunderwerbsteuer: Sie unterscheidet sich je Bundesland, zwischen 3,5 und 6,5 %.
- Maklerprovision: Der Käuferanteil, seit 2020 wird sie meist geteilt, oft rund 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer.
Notar und Grundbuch rechnet der Rechner mit rund 2 % des Kaufpreises an. Rechts siehst Du die Summe und ihren Anteil am Kaufpreis.
Die Bestandteile der Nebenkosten
Die Kaufnebenkosten kommen zum Kaufpreis obendrauf und müssen in der Regel aus Eigenkapital bezahlt werden:
- Grunderwerbsteuer: Je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 % des Kaufpreises.
- Notar und Grundbuch: Zusammen meist rund 1,5 bis 2 %, gesetzlich geregelt.
- Maklerprovision: Fällt nur an, wenn ein Makler beteiligt ist, der Käuferanteil liegt häufig bei rund 3,57 %.
Was Du beachten solltest
Die Nebenkosten entscheiden mit, wie viel Eigenkapital Du brauchst:
- Als Faustregel gelten je nach Bundesland und Makler rund 9 bis 12 % Nebenkosten.
- Banken finanzieren die Nebenkosten oft nicht mit, sie sollten also aus Eigenkapital kommen.
- Bei Anlageimmobilien sind Teile der Nebenkosten steuerlich relevant, das prüfen wir individuell.
Wir planen Deine Finanzierung inklusive Nebenkosten und Eigenkapital realistisch, damit es beim Notartermin keine Überraschungen gibt.
Fallbeispiel mit Zahlen
Kaufpreis 300.000 €, 6 % Grunderwerbsteuer, 3,57 % Makler
Notar und Grundbuch mit rund 2 % angesetzt.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 18.000 € |
| Notar & Grundbuch | 6.000 € |
| Maklerprovision | 10.710 € |
| Kaufnebenkosten gesamt | ca. 34.710 € |
Das sind rund 11,6 % des Kaufpreises, Geld, das zusätzlich zum Eigenkapital für die Immobilie bereitstehen sollte.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in der Regel?
Je nach Bundesland und ob ein Makler beteiligt ist, meist rund 9 bis 12 % des Kaufpreises.
Warum ist die Grunderwerbsteuer unterschiedlich?
Weil sie von den Bundesländern festgelegt wird. Sie reicht aktuell von 3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises.
Finanziert die Bank die Nebenkosten mit?
Oft nicht. Die Kaufnebenkosten sollten in der Regel aus Eigenkapital kommen, das planen wir von Anfang an mit ein.
Sind die Werte verbindlich?
Nein. Es sind Orientierungswerte. Notarkosten und Maklerprovision können im Einzelfall abweichen.


